Volleyball – Volley Amriswil tritt am 18. Januar um 19 Uhr im Tellenfeld gegen die ukrainische Mannschaft von Lokomotive Kharkov als vermeintlicher Aussenseiter an. Das Hinspiel zeigte aber, dass sich die physisch überlegenen Ukrainer auch aus der Ruhe bringen lassen können. - Dominik Joos
Das Hinspiel vor einer Woche ging zwar vor 2500 Zuschauern mit 0:3 verloren. Die Thurgauer zeigten aber im zweiten Satz (24:26), dass sie in der Lage sind, den Gegner zu ärgern und zu verunsichern. Amriswil führte in diesem Satz immer, hatte sogar einen Satzball, ehe die körperlich überlegenen Ukrainer doch noch den Satz und damit letztlich das Spiel zu ihren Gunsten wenden konnten. «Wir haben in dieser Phase vor allem mental und mit Spielwitz Kharkov Paroli bieten können», bilanziert Head-Coach Carlos Schwanke. Im Rückspiel können die Thurgauer nun frei aufspielen und an die positiven Phasen des Hinspiels anknüpfen versuchen.
Aufs Publikum angewiesen
Lokomotive Kharkov pflegt ein kraftvolles, technisch einwandfreies Volleyball. Praktisch auf allen Positionen stellt das Team athletische Spieler. Der Grössenunterschied ist evident. Das Team war im Hinspiel taktisch optimal auf Amriswil eingestellt. Für Kharkov ist das kleine Tellenfeld aber sicher eine grosse Umstellung. Amriswil will möglichst zu Beginn den Gegner verunsichern. «Dazu benötigen wir unter anderem die Mithilfe des Publikums. Jeder Punkt gegen diese Mannschaft ist wichtig und entsprechend wertvoll», betont Coach Schwanke. Jeder Punkt gegen Kharkov ist ein Satzball oder Matchball. «Es ist für uns Spieler ein weiterer Höhepunkt in dieser Saison und darauf freuen wir uns», hält Captain Marco Bär fest. Auf Seiten von Amriswil muss der Trainer auf Petar Turanjanin (Mitte) verzichten, der sich im Spiel gegen Züri Unterland am Knie verletzte.
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