Hoffnung für Brustkrebs-Patientinnen: Unter der Leitung des „Vorarlberger Instituts für vaskuläre Forschung“ (VIVIT) startet eine länderübergreifende Kooperation zwischen Kliniken und bioanalytischen Labors im Rheintal-Bodenseeraum. Untersucht wird der Einfluss des Erbguts (DNA) auf den Verlauf und das Therapieansprechen bei
einer Brustkrebserkrankung. Eine Zusammenarbeit, die durch den Verein BioLAGO ermöglicht wurde.
Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten von Brustkrebs hat sich in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Verschiedene neue medikamentöse Therapieformen werden in absehbarer Zeit verfügbar sein. Nicht alle Patientinnen sprechen jedoch gleich gut auf diese Therapien an. So kann der Verlauf einer Erkrankung individuell sehr unterschiedlich sein, bei bestimmten Betroffenen zu schweren Nebenwirkungen führen. Ein Grund für diese
individuellen Unterschiede liegt in der Variabilität unseres Erbguts, der DNA.
Anhand umfassender und gut charakterisierter Patientengruppen werden in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Feldkirch, dem Brustzentrum Bodensee, vertreten durch die Frauenklinik am Klinikum Konstanz sowie der GATC Biotech AG in Konstanz Veränderungen in Genen, die zum Beispiel auf die Wirkung von Medikamenten Einfluss haben, mittels modernster Laborverfahren analysieren. „Anhand von Gewebe- und Blutproben werden wir bestimmte DNA-Abschnitte von Patientinnen unter die Lupe nehmen, die sich möglicherweise auf den Wirkungsmechanismus oder die Verstoffwechselung von Arzneimitteln auswirken “, berichtet Axel Mündlein, Laborleiter am VIVIT in Dornbirn.
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