Die Sexualerziehung ist nicht nur ein Kindergartenproblem
Bisseg – Nachdem einige Details zur vorgesehenen Sexualerziehung bekannt wurden, ging ein grosses Entsetzen durch das Volk. Daraufhin versuchen Behörden, Ämter und Medien die Angelegenheit zu beschwichtigen und betonen vor allem, dass es im Kindergarten keine Sexualerziehung geben werde. - Arthur Bosshart
Das Problem der Sexualerziehung beschränkt sich aber nicht nur auf den Kindergarten. Problematisch ist die Meinungsdiktatur der Sexualpädagogik, welcher die Schüler über die ganze obligatorische und nachobligatorische Schulzeit ausgesetzt sein werden. Die Sexualerziehung will angeben, was wir über Familie, Homosexualität, Abtreibung und über Sexualität im Allgemeinen zu denken haben. Die neue Sexualerziehung will nicht mehr, dass die traditionelle Familie als die einzig richtige Art von Familie gelehrt wird. Eine Familie mit 2 Männern oder Frauen müssen gleichwertig wie eine Familie mit einem Mann, einer Frau und Kind(er) dargestellt werden. Nebenerzieher wie eine Vertrauensperson, die Kirche oder andersdenkende Eltern sind unerwünscht.
Wo die Ideologie hinführt, zeigen z.B. die jüngsten Unruhen in England. So konnte man im Tages Anzeiger Online folgendes lesen: „Tatsache ist, dass die 18 Stadtteile, die am meisten von der Randale betroffen waren, alle eine extrem hohe Zahl alleinstehender Mütter und «zerbrochener Familien» aufweisen. Es handelt sich dabei um junge Männer ohne Ausbildung und Perspektive, aufgewachsen mit den Anreizen des modernen Sozialstaates, aber ohne väterliche Autorität.“ Übrigens ist die Sexualerziehung nicht nur das Produkt des „Kompetenzzentrums Sexualpädagogik und Schule“. Sie ist das Produkt internationaler Verträge und wird zurzeit auch in Frankreich, Spanien und Deutschland eingeführt, ob es dem Volk gefällt oder nicht. In der Schweiz will nebst dem „Bundesamt für Gesundheit“ (BAG) auch die „Schweizerische Kommission für Kinder- und Jugendfragen“, dass die Sexualerziehung in die Lehrpläne implementiert (eingebettet) wird. Entgegen anderslautenden Behauptungen, ist die Sexualerziehung seit langem eine beschlossene Sache. Wenn dem nicht so wäre, warum haben dann verschiedene Amtsstellen zu diesem Thema umfassende Dokumente erstellt? Wurden diese Dokumente nur deshalb erarbeitet, damit die Beamten und Politiker beschäftigt sind? Ich glaube nicht.
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