Nach der Heimniederlage vom vergangenen Samstag waren die Frauenfelder gestern Abend gefordert. Das Team wollte einen erneuten 0:2 Rückstand wie im Viertelfinale gegen Arosa mit allen Mitteln verhindern. Erfreulicherweise konnten die Kantonshauptstädter in Winterthur auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans zählen, welche zahlreich den Weg in die Eishalle Deutweg gefunden hatten.
Die Fans beider Mannschaften mussten sich zu Beginn der Partie gedulden. Die Startphase war von gegnerischem Abtasten geprägt, kein Team wollte in Rückstand geraten. Nach 10 Minuten mussten sich die Thurgauer ein erstes Mal bezwingen lassen: Ronny Früh traf auf Zuspiel von Kevin Kühni zum 1:0 für die Gastgeber. Ein umkämpftes Startdrittel konnte Basarte kurz vor der Sirene mit dem 1:1-Treffer ausgleichen.
Nach wenigen Szenen des Mittelabschnitts gerieten sich der Frauenfelder Jost und S. Kühni in die Haare, was jeweils eine 2 Minutenstrafe zur Folge hatte. Ansonsten verhielten sich beide Teams äusserst fair; es waren dies die ersten Strafen, welche Schiedsrichter Fischer aussprechen musste. In der 28. Spielminute war es wiederum Ronny Früh, welcher die Eulachstädter in Führung schoss.
Die beiden Keeper Schläpfer und Oehninger zeigten erneut starke Leistungen und so blieben Tore auch in diesem Spiel eher Mangelware. So war es nicht erstaunlich, dass die Frauenfelder gerade in Unterzahl zum Ausgleich kamen: Jost schloss einen Konter zum 2:2 ab. Keine Minute später machten es die Einheimischen besser. Nach einer Strafe gegen Beltrame erzielte Oliver Früh das 3:2. Die Frauenfelder belagerten in der Folge das Winterthurer Gehäuse förmlich, doch der angestrebte Ausgleich gelang ihnen nicht mehr.
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