In einer umkämpften und zeitweise spannenden Partie siegten die Eulachstädter verdient. Die Gäste waren physisch präsenter und zeigten den grösseren Siegeswillen.
Das Spiel begann für den EHC Frauenfeld alles andere als geplant: Nach einem etwas übermotivierten Einsatz von Eicke kamen die Winterthurer bereits nach wenigen Sekunden zum 0:1 durch Oliver Früh in Überzahl. Keeper Schläpfer musste so den ersten Torschuss passieren lassen. Kurz darauf holte sich allerdings der Zürcher Guidotti seine Strafe ab und die Einheimischen nutzten dies gleich zum 1:1 durch Beltrame. Der seit Monaten erstmals wieder zum Einsatz gekommene Mordasini verbuchte dabei einen Assist. Kurz darauf verpasste Bucher die Führung für den EHCF und auf der Gegenseite war die Partie für Loser nach einer unglücklichen Situation verletzungsbedingt bereits zu Ende. In der 13. Spielminute durchschaute Korsch einen Angriffsversuch der Gäste und enteilte seinen Gegenspielern. Seinen mustergültigen Querpass verwertete Bucher zum 2:1. Leider währte die Führung nur gerade zwei Zeigerumdrehungen. Bei vier gegen vier überlief E. Geiser die Abwehr der Gastgeber und Perret schob zum 2:2 ein.
Die Winterthurer störten die Thurgauer oft schon in deren Drittel und versuchten so die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dies gelang in der 26. Minute perfekt aus Sicht der Gäste. E. Geiser und Vogler erkämpften sich die Scheibe an der Bande und Bussola traf aus kurzer Distanz freistehend zur 2:3 Führung für die Eulachstädter. Nach dem Rückstand waren die Frauenfelder für kurze Zeit die aggressivere Mannschaft, leider konnten sie sich jedoch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Bis auf eine Möglichkeit von Eicke kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang es den Winterthurern ihren Keeper Oehninger gut abzuschirmen.
Im Schlussdrittel versuchten die Frauenfelder nach vorne zu spielen, allerdings kamen sie zu keiner nennenswerten Torszene. Die Winterthurer waren Zweikampfstärker und gewannen die meisten Bandenduelle. Zehn Minuten vor Schluss verpassten sie es den beruhigenden vierten Treffer zu erzielen, doch den Einheimischen gelang es auch in der Schlussphase nicht mehr zum angestrebten Ausgleich zu kommen.
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