Wasserball – Der SC Kreuzlingen ist zwar mit einer guten Leistung auswärts in den Playoff-Final gestartet, für den angestrebten Auswärtssieg reichte es letzten Samstag aber trotzdem nicht. Im zweiten Finalspiel zuhause ist deshalb umso mehr ein Sieg gefordert, wenn Kreuzlingen das Rennen um den Meistertitel offen halten will. - Christof Keller
Die Wasserballer des SCK müssen heute eine gute Leistung zeigen, damit der Traum vom Meistertitel nicht platzt. (Symbolbild)
Kreuzlingen – abgeben. Dass die Thurgauer sich davon nicht beeindrucken liessen, haben sie am vergangenen Samstag gezeigt und ein Ausrufezeichen gesetzt. Von der 10:8-Niederlage hat das Team zwar nichts Zählbares in der Hand, für die Moral war die Leistung aber auf jeden Fall wichtig.
Die Heimstärke ausspielen
Bereits im Halbfinal hat die Mannschaft bewiesen, dass die Formkurve zu den Playoffs hin stimmt. Die Partie vom vergangenen Samstag hat nun gezeigt, dass auch Lugano trotz übermächtiger Bilanz in dieser Saison kein übermächtiger Gegner ist.
Dass nach der guten Leistung im Tessin das erste Heimspiel einfacher würde, ist natürlich ein Trugschluss. Die Kreuzlinger können im zweiten Spiel aber mit dem eigenen Publikum im Rücken antreten. Dieser Unterschied, zusammen mit der gewohnten Umgebung der eigenen Trainingsstätte, kann einen entscheidenden Einfluss auf ein enges Spiel haben. Und dass die Partie erneut spannend und ausgeglichen wird, ist zu erwarten.
Konzept beibehalten
Trainer Sirko Roehl wird an der taktischen Einstellung der Mannschaft keine grossen Änderungen vornehmen. Die defensive Einstellung gegen Lugano scheint das richtige Mittel zu sein, um dem Tessiner Ausländertrio Lazzarini, Marino und Peric den Wind aus den Segeln zu nehmen. Angepfiffen wird der zweite Match der Finalserie um 20.30 Uhr im Kreuzlinger Hörnli.
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