Fahrzeuge der Kapo TG mit Defibrillatoren ausgerüstet
Thurgau – Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute: Die Überlebenschancen von Betroffenen sind grösser, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt. Die Kantonspolizei Thurgau führt jetzt in ihren Patrouillenfahrzeugen Defibrillatoren mit. - Kapo TG
Alle Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei Thurgau sind jetzt mit Defibrillatoren ausgerüstet. (Bild: Duschletta/Kapo TG)
Über 8000 Menschen jährlich sterben in der Schweiz an einem Herz-Kreislauf-Stillstand (plötzlicher Herztod), meist ausgelöst durch einen Herzinfarkt. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in der Schweiz. Vier von fünf Notfällen ereignen sich ausserhalb eines Spitals: Bei der Arbeit, in der Freizeit, zu Hause oder auf der Strasse.
Die Überlebenschancen sind grösser und bleibende Schäden am Herzen kleiner, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt. Beim Einsatz eines Defibrillators innerhalb von drei Minuten nach dem Ereignis können drei von vier Betroffenen gerettet werden. Mit jeder weiteren Minute, die verstreicht, sinken die Überlebenschancen um rund zehn Prozent.
An 366 Tagen und rund um die Uhr sind die Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei im Thurgau unterwegs. Bei Unfällen und anderen Schadenereignissen ist die Kantonspolizei in der Regel als erste Blaulichtorganisation vor Ort. Es ist denn auch das primäre Ziel der Kapo Thurgau, die Defibrillatoren möglichst rasch an den Ereignisort zu bringen. Die Polizistinnen und Polizisten sind dafür ausgebildet, das Gerät einzusetzen - bis die Rettungssanitäter oder First-Responders übernehmen können. Mit der zusätzlichen Ausrüstung werden die Patrouillenfahrzeuge in Zukunft vermehrt bei medizinischen Notfällen zum Einsatz kommen. So kann die Kantonspolizei Thurgau ihren Beitrag dazu leisten, Leben zu retten.
Defibrillator Mit dem Defibrillator können Menschen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederbelebt werden. Dem Herz-Kreislauf-Stillstand geht fast immer ein Herzinfarkt oder eine Herzrhythmusstörung voraus. Durch einen dosierten elektrischen Stromstoss, die so genannte «Defibrillation», kann die Herztätigkeit wieder normalisiert werden.
Wasserball – Die Wasserball-Meisterschaft läuft auf vollen Touren. Dieses Wochenende stehen bereits zwei weitere Heimspiele im Kreuzlinger Hörnli auf dem Programm. Der... »weiter
St.Gallen – Für Wirksamkeit und Nutzen der polizeilichen Zusammenarbeit sind die Staatsgrenzen kein Hindernis. Zu dieser Einschätzung gelangten die für die innere Sicherheit... »weiter
Steckborn – Zur diesjährigen Generalversammlung der Spitex Steckborn am Donnerstag vergangene Woche konnte Präsident Andreas Gäumann trotz des schönen Wetters eine grosse... »weiter
Fussball – Die Frauenfelder zeigten am letzten Wochenende leider eine unerklärlich schlechte Leistung gegen den FC Altstätten und waren mit dem 0:3 noch gut bedient. Nichts... »weiter
Ärztebesucher w/ m Ostschweiz Sie betreuen in dieser sehr anspruchsvollen Tätigkeit, Grundversorger und Fachärzte und überzeugen diese mit Ihrem ... » Weiter