Frauenfeld – Am Sonntag, 29. August, zeigt der Korber Köbi Bruderer aus Frauenfeld von 14 bis 17 Uhr sein Jahrtausende altes Handwerk in der aktuellen Sonderausstellung «gesponnen, geflochten, gewoben – archäologische Textilien zwischen Bodensee und Zürichsee» im Museum für Archäologie des Kantons Thurgau.
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3000 Jahre alter, bronzezeitlicher Korb aus der Pfahlbausiedlung Zürich-Alpenquai.
Vorbild des Flechtens ist – wie fast immer – die Natur. Vogelnester gibt es in allen möglichen und unmöglichen Formen. Bereits vor über 100 000 Jahren dürfte also der Mensch die Technik des Flechtens für Tragkörbe, Kleider, Behausungen usw. bei den Tieren erfolgreich kopiert haben. Köbi Bruderer präsentiert sein Handwerk direkt in der Ausstellung neben den spektakulären Originalfunden aus den Pfahlbauten der Ostschweiz. Verblüffend ist dabei, wie bereits vor Jahrtausenden die Technik und Formen der Körbe ausgereift waren. Ein Vergleich der Körbe von den Pfahlbauern mit denjenigen von Köbi Bruderer ist interessant. Der Eintritt ins Museum an der Freiestrasse 26 in Frauenfeld ist frei. Weitere Infos unter: www.archaeologie.tg.ch.
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