Volleyball – Amriswil reiste dank dem Europacup-Erfolg in Tschechien voller Selbstvertrauen ins Waadtland. Man wollte die Partie gegen Lutry-Lavaux nicht auf die leichte Schulter nehmen und konzentriert ans Werk gehen. - René Zweifel
Volley Amriswil begann mit den drei Schweizern Brühwiler, Schläpfer und Walzer. Zudem spielten zu Beginn Dirceu, Turanjanin, und Kroiss. Am Pass wurde erstmals der Routinier Cao Herrera eingesetzt. Miro Tomasik musste mit Magenbeschwerden passen.
Hart umkämpfter erster Satz
Die Amriswiler hatten zu Beginn etwas Mühe, sich von der grossen Volleyballarena in Liberec auf die engen Platzverhältnisse und das schlechte Licht in Lutry umzustellen. Mit dem Heimvorteil im Rücken gelang es den Einheimischen zu Beginn dem haushohen Favoriten Amriswil Paroli zu bieten. Beim ersten technischen Timeout stand es 8:6 für Lutry und die Westschweizer rochen Lunte. Amriswil wurde aber langsam stabiler und wendete das Blatt zum 13:16 bei der zweiten technischen Auszeit. Die Ostschweizer servierten im ersten
Satz zu harmlos und konnten Lutry nie ernsthaft unter Druck setzen. Dank stabiler Abnahme und gutem Side-out blieb Lutry am Drücker und konnte auf 20:18 und 22:19 davonziehen. Die Fans der Waadtländer peitschten ihre Truppe lautstark an. Doch die Europacup-erprobte Truppe von Carlos Schwanke behielt kühlen Kopf
und kam wieder auf 22:21 heran. Der Showdown des 1. Satzes entwickelte sich nun zu einem spannenden Schlagabtausch, bei dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte Amriswil blieb ruhig und wehrte insgesamt zwölf Satzbälle (!) ab, ehe es dem jungen Schweizer Marc Walzer gelang, mit einem Service As und einem weiteren druckvollen Anspiel den Satz mit 39:37 für Amriswil zu entscheiden.
Schnelle Entscheidung
Nun schien die Moral der Waadtländer gebrochen. Coach Carlos Schwanke forderte von seinen Mannen, druckvoller zu servieren und konsequenter den Abschluss zu suchen. Die Spieler setzten das hervorragend um und so ging es plötzlich ziemlich schnell. Dank einer starken Serviceleistung vom ganzen Team und harten Abschlüssen von Brühwiler, Dirceu und Co gingen die Sätze zwei und drei verdient mit 25:19 und 25:18 an Volley Amriswil.
Die Ostschweizer zeigten deutlich, dass sie als Team immer besser harmonieren und einen Gegner gewaltig unter Druck setzen können. Wenn Volley Amriswil sich weiterhin so entwickelt, werden die Fans noch grosse Freude an ihrer Mannschaft haben.
Spielplan und Informationen aktuell auf www.volleyamriswil.ch.
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