Frauenfeld – Für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld hat der Kanton Thurgau einige Asse im Ärmel: Ein Wettbewerb, an dem Plätze für die ausverkaufte Arena zu gewinnen sind, eine weltrekordverdächtige Riesenpinnwand und weitere Attraktionen rücken den Thurgau ins Rampenlicht. - Informationsdienst
Der Thurgau nutzt das Schwingfest, um sich als grosszügiger und kreativer Gastgeber zu präsentieren – zum Beispiel mit der weltgrössten Pinnwand auf dem Festgelände (Fotomontage). (Bild: zvg)
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest wird vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. August riesige Menschenmengen anziehen: Über 200 000 Besucher werden in Frauenfeld erwartet, die bei den Wettkämpfen mitfiebern und die verschiedenen Attraktionen erleben wollen.
Gratistickets und Riesenapfel
Der Gastgeberkanton ist an diesem Grossevent grosszügig und kreativ: Er unterstützt den Anlass bereits mit Mitarbeitern und Infrastruktur und wartet nun noch mit Überraschungen auf. Obwohl die Tickets für die Arena seit Wochen ausverkauft sind, verlost der Kanton Thurgau über die Webseite www.thurgau-switzerland.ch noch zwei Mal zwei Stehplätze. Weitere attraktive Preise, die den Kanton Thurgau repräsentieren, warten auf ihre Gewinner. Bereits am Freitag setzt sich der Thurgau in Szene: Der übergrosse «Thurgau-Apfel» bildet den Abschluss des Schwingfest-Umzugs. Mit Apfelschaumwein werden die Gäste der Parade vom Kanton Thurgau begrüsst.
Riesenpinnwand und Facebook
Zudem stellt der Kanton Thurgau am Schwingfest die grösste Pinnwand der Welt auf: Auf rund 200 Quadratmetern können die Besucher sich im Gästebuch verewigen, indem sie einen Gruss hinterlassen. Noch bevor die Pinnwand überhaupt steht, kann über die Facebook-Gruppe «Thurgau» der persönliche Eintrag aufgeschrieben werden, der auf die Riesenpinnwand übertragen wird, sofern er vor dem 11. August erfolgt. So stehen von Anfang an bereits einige Grüsse an der Pinnwand.
Mit Web 2.0 kommunizieren
Auch hat sich der Kanton Thurgau entschieden, über soziale Netzwerke zu kommunizieren. Die Facebook-Gruppe «Thurgau» nutzt der Kanton nicht nur, um Einträge für die Riesenpinnwand zu sammeln, sondern auch um Neuigkeiten zu verbreiten. Edgar Sidamgrotzki, Chef des Amts für Wirtschaft und Arbeit, betont, dass mit diesen Aktionen im Standortmarketing neue Akzente mit nachhaltiger Wirkung gesetzt werden sollen. Man arbeite aber bereits an weiteren Thurgauer Standortmarketing-Attraktionen für die Sommermonate, die die Wirkung noch intensivieren sollen.
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