Kreuzlingen – Für die Videotagen 2011 schreibt die Kunstkommission Kreuzlingen einen Wettbewerb für ein Video-Projekt aus, das sich mit dem Thema «Zeitsprünge» in Bezug auf Kreuzlingen auseinandersetzen. Die Eingabefrist läuft bis zum 31. Juli 2010. - ID
Zeitsprünge können verschieden interpretiert werden: sozial, politisch, chronologisch, künstlerisch-kreativ, etc.
Nach dem Erfolg der «Videotage» 2003 und 2005 führt die Kunstkommission Kreuzlingen dieses Jahr den dritten Video-Projekt-Wettbewerb zum Thema «Zeitsprünge» durch. Im Februar 2011 werden die ausgewählten Projekte an den «Videotagen» präsentiert.
Der Titel wurde bewusst offen formuliert, um möglichst verschiedenartige Filmideen zu erhalten. Das Thema «Zeitsprünge» gibt zwar einen inhaltlichen Rahmen vor, lässt jedoch der Fantasie genügend Freiräume, so dass die Jury vor allem erzählerische Beiträge erwartet. «Zeitsprünge» lassen sich in vielerlei Hinsicht vollführen: Gegenwart trifft auf Vergangenheit oder Zukunft; Was bedeutet älter werden, jünger bleiben; Was ist Zeit und wie verändert ihr Verfliessen uns und unsere Umwelt. Es wird ausdrücklich ein inhaltlicher Bezug zu Kreuzlingen gefordert. Die Jury erwartet Beiträge, die sich sowohl mit der Geschichte der Stadt Kreuzlingen als auch mit dem Leben hier - damals, heute, morgen - auseinandersetzten.
Teilnahmemöglichkeit
Die Teilnahme steht allen Videobegeisterten offen. Teilnahmeformulare können ab sofort bezogen werden unter www.kreuzlingen.ch, Suchbegriff «Videotage». Die Eingabe ist in zwei Phasen aufgeteilt. Die erste Eingabe erfolgt bis zum 31.Juli 2010. Sie umfasst die Filmidee zum Thema «Zeitsprünge», bestehend aus einer detaillierten Projektbeschreibung (Ort, Handlung, Zeit, Ablauf, Technik). Ebenfalls ist eine im Detail ausgeführte Filmsequenz aus dem Projekt von ca. 2 bis 5 Minuten Länge auf einer allgemein abspielbaren DVD einzureichen. Die zweite Eingabe läuft am Freitag, 7. Januar 2011. Dann müssen die fertigen Video-Projekte mit einer Länge von ca. 10 bis 30 Minuten eingereicht werden.
Auswahlverfahren
Eine Jury wird sich im August 2010 mit den eingereichten Projekten und den Beispielsequenzen beschäftigen und fünf Projekte auswählen. Diese Projekte bekommen jeweils einen Werkbeitrag von 2000 Franken zur Realisierung und Ausführung des Videos. Es wäre wünschenswert eine Filmdauer von ca. 10 bis 30 Minuten einzuhalten. Der Werkbeitrag wird nach der Präsentation des Videos anlässlich der Videotage im Februar 2011 ausbezahlt.
Videotage im Februar 2011
Die Kunstkommission wird die fertigen Filme anschauen und ein interessantes Programm zusammenstellen. Die Filme werden öffentlich in der Aula der Kantonsschule Kreuzlingen, Pestalozzistrasse 7, im Februar 2011 gezeigt. Für einen zusätzlichen Publikumspreis, der an jenem Abend vergeben wird, stehen nochmals 1000 Franken zur Verfügung. Alle Videoprojekte werden im Anschluss daran im Kreuzlinger Fernsehen ausgestrahlt.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular zu den Kreuzlinger Videotagen 2010/11 erhalten Sie auf der Website der Stadt Kreuzlingen unter www.kreuzlingen.ch, Suchbegriff «Videotage».
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