Kreuzlingen – Der SC Kreuzlingen konnte auch die zweite Finalbegegnung nicht gewinnen und steht im Playoff-Final nun mit dem Rücken zur Wand. Lugano trat im Hörnli zu dominant auf und gewann schlussendlich verdient mit fünf Toren Vorsprung. - Roland Keller
Der SCK steht mit dem Rücken zur Wand. (Symbolbild)
Kreuzlingen stand im Vorfeld der zweiten Begegnung bereits unter Druck. Nach der knappen Auswärtsniederlage musste der SCK im Heimspiel unbedingt gewinnen, wenn Lugano nicht drei Matchbälle zum Titel bekommen sollte.
Katastrophaler Start
Die Mannschaft schien die pikante Ausgangslage im Hinterkopf zu haben, als das Schiedsrichterduo die Partie eröffnete. Die Nervosität im Kreuzlinger Spiel war fast greifbar. Lugano führte durch einen Weitschuss bereits nach 19 Sekunden, und auch in den kommenden Minuten des ersten Viertels war die Defensivabteilung des SCK noch nicht auf dem Posten. Lugano führte bald mit 0:4 Toren.
Ungarische Fraktion hält SCK im Spiel
Im weiteren Verlauf gelang es den Kreuzlingern dann aber doch, die Dominanz der Luganesi zu brechen. Vor allem Kreuzlingens Ungarntrio Halapi, Tary und Szegi trug viel dazu bei, dass die Fans weiter hoffen konnten und der SC Kreuzlingen nicht alle Chancen vorzeitig abgegeben musste. Halapi realisierte schon in der ersten Halbzeit vier der fünf Kreuzlinger Tore durch sehenswerte Weitschüsse und einen verwerteten Penalty. Und im Tor steigerte sich Zoltan Szegi im Verlauf des Spiels stetig und zeigte einige Glanzparaden. Beim Stande von 7:8 hielt er gar einen Penalty und erhielt so weiter die Spannung.
Lugano setzt sich durch
Im letzten Viertel hätten die Kreuzlinger zwei Tore aufholen müssen. Captain Tary fehlte nach dem dritten Ausschluss, und Lugano kam früh zum zehnten Treffer. Damit war der Widerstand des Heimteams gebrochen. Kreuzlingen musste sich schlussendlich deutlich mit 8:13 geschlagen geben. Die Ausgangslage ist damit klar: Kreuzlingen steht mit dem Rücken zur Wand, Lugano braucht nur noch einen Sieg zum Titelgewinn.
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