Wasserball – Die erste Partie der Playoff-Finalserie hat gehalten, was die Affiche versprach: In einem turbulenten und hochklassigen Spiel setzte sich Lugano erst in der Schlussminute durch, nachdem Kreuzlingen in der letzen Pause noch mit zwei Toren geführt hatte. - Roland Keller
Die Kreuzlinger mussten sich knapp geschlagen geben. (Symbolbild)
Lugano hat im Vorfeld der ersten Finalpartie die Favoritenrolle angenommen. „Alles andere als der Meistertitel wäre enttäuschend“ liess sich Trainer Salvati zitieren. Den Grundstein dafür konnten die Tessiner im ersten Aufeinandertreffen am Samstag legen, sie mussten gegen ein aufsässiges Kreuzlingen aber lange kämpfen.
Hin und Her während drei Vierteln
Kreuzlingen begann mit einer relativ defensiven Einstellung und versuchte aus dieser gesicherten Verteidigung, Lugano herauszufordern. Auf alle Fälle wollten die Gäste ein Tessiner Startfurioso verhindern, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Lugano konnte zwar trotzdem zwei schnelle Tore schiessen, der SCK hielt aber den Anschluss und glich nach der ersten Pause aus. Die Begegnung war nun richtig lanciert und beide Teams lieferten sich ein hochklassiges Spiel. Die Tessiner konnten beim Seitenwechsel eine 5:4-Führung mitnehmen, verloren den dritten Abschnitt aber mit 0:3 und waren damit schon am Rande einer Niederlage.
Entscheidung im Schlussviertel
Dass Kreuzlingen nach dieser 5:7-Führung doch noch als Verlierer nach Hause musste, lag an einem spektakulären Schlussviertel. Die Tessiner glichen nach der Pause ihren Rückstand dank zwei Überzahltoren. Kreuzlingen wurde mit sieben Ausschlüssen in den letzten Minuten abgestraft, obwohl die körperliche Härte eindeutig aus dem Spiel der Luganesi kam. Unter diesen Umständen ging das Schlussviertel wenig überraschend mit 5:1 an die Tessiner, und Kreuzlingen ging schlussendlich leer aus.
Insgesamt konnte das ganze Team mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und hat bewiesen, dass in diesem Finale alles möglich ist. Getreu diesem Motto versuchten die Thurgauer auch in der Schlussminute alles, um den 9:8 Rückstand auszugleichen. Luganos Peric spielte aber zu abgebrüht und versenkte in der letzten Schlusssekunde gegen eine entblösste Verteidigung sicher zum 10:8 Schlussresultat.
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