suchen
Startseite
 
Kantonales
Wirtschaft
Politik
Boulevard
Veranstaltungen
Sport
Polizeimeldungen
Bildergalerien
Leserbriefe
Gesundheit
 
Arbon
Bischofszell
Diessenhofen
Frauenfeld
Kreuzlingen
Münchwilen
Steckborn
Weinfelden
 
Stellenmarkt
 






Mo. 16. August 2010 - 18:45 Uhr
Nur noch Wohnort trägt Sozialhilfekosten

Thurgau – Die Regelung der Kostenersatzpflicht des Heimatkantons gegenüber dem Wohnort im Bereich Sozialhilfe ist nicht mehr zeitgemäss und mit unverhältnismässig grossem Aufwand verbunden. - ID


 

Service:
» Artikel als E-Mail senden
» Artikel ausdrucken

Bookmark and Share
Der Thurgauer Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat die Streichung der Bestimmung im Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe, womit die Kosten für die Unterstützung von Bedürftigen allein beim Wohnsitz bleiben.
 
Die Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat zur Streichung des § 20 des Sozialhilfegesetzes geht auf einen am 2. Dezember 2009 eingereichte Motion zurück, die der Grosse Rat in Übereinstimmung mit dem Regierungsrat erheblich erklärt hat.
 
Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1874 bestimmte, dass die dauernde Unterstützung eines Schweizer Bürgers dem zuständigen heimatlichen Gemeinwesen oblag. Infolge der Industrialisierung um 1900 nahmen die Bindungen zum Heimatort ab. Das Zuständigkeitsgesetz (ZUG) führte das Wohnortsprinzip ein, verbunden mit einer Regelung der Kostenersatzpflicht des Heimatkantons. Die Regelung sah eine Kostenersatzpflicht durch den Heimatkanton zu 100 Prozent während der ersten zwei Jahre und für zusätzliche acht Jahre zu 50 Prozent vor. Eine Revision des ZUG von 1990 beschränkte die Kostenersatzpflicht des Heimatkantons auf zwei Jahre. Das Sozialhilfegesetz erklärte die Regelung gemäss ZUG auch massgebend für die Rückerstattung unter den Gemeinden im Kanton Thurgau.
 
Seit 2008 gilt die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Diese beinhaltet u. a. einen soziodemographischen Lastenausgleich. Auf kantonaler Ebene gilt seit Januar 2003 das Gesetz über den Finanzausgleich der Politischen Gemeinden, das auch einen Lastenausgleich für Sozialhilfekosten beinhaltet. Damit bestehen auf Bundes- und Kantonsebene Instrumente, um unterschiedliche Belastungen einzelner Gemeinden auszugleichen.
 
In den Jahren 2007 bis 2009 haben sich die Gemeinden pro Jahr durchschnittlich rund 700 000 Franken in Rechnung gestellt. Bei durchschnittlich 78 Fällen pro Jahr ergibt dies einen Wert von ca. 9000 Franken pro Fall. Die höchste Nettozahlung einer Gemeinde pro Einwohner liegt in diesem Zeitraum bei 249 Franken, der höchste Nettoertrag bei 54 Franken pro Einwohner.
 
Aufgrund der heutigen Gegebenheiten, erachtet der Regierungsrat eine Regelung des Kostenersatzes sowohl auf Bundes- wie auch auf kantonaler Ebene als nicht mehr zeitgemäss, unnötig und mit unverhältnismässig grossem Aufwand verbunden. Er beantragt dem Grossen Rat, den Paragraphen 20 im Sozialhilfegesetz ersatzlos zu streichen.

 
Weitere News
Aufmerksame Polizisten
nehmen Einbrecher fest
Di. 7. Februar 2012 - 10:13 Uhr
Einen der beiden Einbrecher konnten die Polizisten überwältigen, sein Komplize flüchtete. (Symbolbild: Archiv)
Felben-Wellhausen – Thurgauer Kantonspolizisten sind auch in ihrer Freizeit einsatzbereit: Am Samstagabend wurde in Felben-Wellhausen ein Einbrecher von zwei Polizisten aus der...
»weiter
Siegesserie des Leaders
im achten Spiel abgerissen
Di. 7. Februar 2012 - 08:22 Uhr
Topscorer Peter Schramm. (Bild: Mario Gaccioli)
Handball – In der 1.-Liga-Meisterschaft kam der souveräne Tabellenführer HSC Kreuzlingen im Sonntagsspiel beim Ranglistenfünften HC Dietikon-Urdorf nicht über ein 23:23 hinaus....
»weiter
Frauenfeld erspielt sich Heimvorteil für die PlayoffsMo. 6. Februar 2012 - 17:12 Uhr
Frauenfeld nutze in diesem Spiel seine Chancen eiskalt aus. (Bild: zvg)
Eishockey – In einem torreichen Spiel überzeugte Frauenfeld gegen die Gastgeber in Herisau. Damit hat sich der EHCF in eine konfortable Lage für die Playoffs gebracht.
»weiter
Mit dem Fahrrad
auf der Autobahn
Mo. 6. Februar 2012 - 15:05 Uhr
Kreuzlingen – Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag einen Mann angehalten, der mit dem Fahrrad durch den Girsbergtunnel gefahren war.
»weiter
Projekt «Lebensraum Altstadt» geht in die MitwirkungMo. 6. Februar 2012 - 14:04 Uhr
Die Bewohner in Arbon gestalten das Verkehrsregime in der Altstadt mit. (Bild: Archiv)
Arbon – Seit im September 2011 die Ergebnisse aus den Interviews vorgestellt wurden, hat ein Expertenteam unter der Federführung der Stadt verschiedene...
»weiter
»weitere Meldungen
TOP 5
"Archivbild."02.02.2012 / 14:04h
Blechschäden auf...
"Symbolbild.03.02.2012 / 09:37h
Dreijähriger Knabe...
"Beim04.02.2012 / 12:30h
Brand in Fabrikationsbetrieb
"Die01.02.2012 / 12:30h
Besitzer von Deliktsgut...
"04.02.2012 / 15:33h
Explosion in Holzherd
Fokus
"Die06.02.2012 / 09:50h
Tötungsdelikt in...
"Die24.01.2012 / 13:15h
Todesursache der...
"(Symbolbild)."12.01.2012 / 17:58h
Mit Waffengewalt zur...
"(Symbolbild)."31.12.2011 / 14:03h
Rückblick auf das...
"Regierungsrat18.12.2011 / 10:18h
Grundsatzentscheid zur...
stellenmarkt.ch
Verkaufsingenieur Elektronikfertigung
Unser Auftraggeber ist ein führender, international tätiger Systempartner für Engineering, Beschaffung, Produktion ...   » Weiter
Automationsingenieur / Projektleiter (m/ w)
In dieser abwechslungsreichen Funktion realisieren Sie anspruchsvolle Automations-Projekte von der Definitionsphase ...   » Weiter
Pharma-Aussendienstmitarbeiter/ in Apotheken und Drogerien
Region Ostschweiz (inkl. Teile Zürich) Ihre primäre Aufgabe ist die professionelle Betreuung und der Verkauf der ...   » Weiter
Sales Representative Chirurgie (m/ w)
Region Zürich/ Ostschweiz Nach einer gründlichen Produktschulung sind Sie für den Verkauf der innovativen und ...   » Weiter
Elektromechaniker / Schaltanlagenmonteur
Ihre Hauptaufgaben: - Verdrahten von Maschinen - Einhalten der Montage- und Einstellvorschriften sowie die ...   » Weiter
» Mehr freie Stellen


Impressum Werbung RSS Newsletter Haftung