Im Spiel gegen Münchenbuchsee ging es primär um den Einzug in das Halbfinal im Swiss Cup. Nach der überraschenden Niederlage gegen Näfels vom Vortag ging es aber für das Team von Schwanke auch wieder darum Fuss zu fassen und positive Momente mitzunehmen in den bevorstehenden Europa-Cup und das strenge Restprogramm im Januar.
Wieder gute Momente
Zu Beginn der Cuppartie wirkte Amriswil noch etwas verkrampft. Münchenbuchsee trat sehr motiviert an, blockte geschickt und gab keinen Ball verloren. Die Favoriten aus Amriswil brauchten drei Satzbälle bis zum 26:28. Danach löste sich aber der mentale Knoten bei den Thurgauern. Schwanke änderte die Aufstellung. Die Formation mit Cao Herrera, Roman Brühwiler, Adi Schläpfer, Marc Walzer, Petar Turanjanin, Negro sowie Kroiss im Wechsel mit Flück hangelte sich danach systematisch wieder hoch, servierte präzis und stark, zeigte gute Defensivarbeit und punktete vereinzelt spektakulär. 19:25 und 12:25 lautete das Verdikt am Ende. Die Erlösung war den Amriswiler Spielern ins Gesicht geschrieben. Spätestens im dritten Durchgang stimmte nicht nur der Punktestand sondern auch die Mimik und die Freude am Spiel wieder.
Die Auslosung der Swiss Cup Halbfinalpartien erfolgt am 9. Januar abends in Bern. «Wir hoffen auf ein Heimspiel und ein Spektakel vor eigenem Publikum», liess sich Teammanager René Zweifel in Münchenbuchsee vernehmen. Die Halbfinals werden am Sonntag, 22. Januar, ausgetragen.
Nächster Halt Europa-Cup
Amriswil reist am 9. Januar nun für drei Tage nach Charkow in die Ukraine zum Hinspiel im Challenge Cup Sechszehntelfinal (Dienstag, 10. Januar, 18 Uhr Lokalzeit, 17 Uhr Schweizer Zeit). Das gibt dem Team wieder neuen Schub, denn in der Ukraine können die Amriswiler als Aussenseiter frei aufspielen und sich mental stärken. Informationen immer aktuell auf www.volleyamriswil.ch.
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