Thurgau – Letzte Woche teilte der Thurgauer Regierungsrat mit, er unterstütze den vom Bundesrat beschlossenen Atomausstieg und wolle ein Konzept erarbeiten für die Energiewende. Die Grüne Partei Thurgau ist in höchstem Masse erfreut über diesen Entscheid, den sie doch schon vor Monaten von der Regierung gefordert hat. Damit zieht unsere Regierung die logische Konsequenz aus den Ereignissen in Fukushima. - Grüne Partei Thurgau
Die Wende: Thurgauer Regierungsrat unterstützt vom Bundesrat beschlossenen Atomausstieg. (Bild: Archiv)
Unsere bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz sollen stillgelegt und keine neuen gebaut werden. Dies waren die ultimativen Forderungen der Grünen. Schon seit vielen Jahren setzten sich die Grünen für den engagierten Ausbau der Erneuerbaren, für Energie sparen und für mehr Energieeffizienz ein. Diese Hartnäckigkeit hat nun zum Erfolg geführt und bestätigt die Richtigkeit der grünen Linie. Entsprechend gross ist die Freude bei der Grünen Partei, welche der Regierung des Kantons Thurgau hiermit ein grosses Kompliment aussprechen möchte für diesen zukunftsweisenden Entscheid. Dieser verpflichtet alle Beteiligten für ein mutiges Eintreten für einen Strommix ohne Atomstrom. Die Grünen Thurgau sind selbstverständlich bereit, die von Regierungsrat Dr. K. Schläpfer angekündigte Projektgruppe zu unterstützen. Damit ist eine klimafreundliche und autonome Energiepolitik möglich, die erst noch wirtschaftlich vorteilhaft ist, da mit vielen neuen Arbeitsplätzen zu rechnen ist.
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